Hier kann keine Wer­bung stehen.

Ein ernst gemeintes: Danke Steve, zumindest für fast alles

Posted: Oktober 6th, 2011 | Author: | Filed under: Auf dem Rummel | Kommentare deaktiviert

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Virales Totschlagargument inkl. Flasche, CD und Karte

Posted: März 9th, 2011 | Author: | Filed under: Auf dem Rummel | Tags: , , | 5 Comments »

Wenn ich schon nichts zur guttenberg‘schen Lage, geschweige denn über welt­be­we­gen­des ande­res blogge, dann zumin­dest über irgend­was virales:

Mit der Abhol­karte in der Hand, wurde mir ein Paket mit dem Inhalt aus­ge­hän­digt, wel­cher oben im Still­le­ben fest­ge­hal­ten ist — ohne Absen­der ver­steht sich, sonst wäre es ja nicht viral-(Marketing), oder so. Genauer betrach­tet, befin­det sich eine Stimm­ga­bel neben einer kör­ni­gen Sub­stanz in der Fla­sche. Auf der Karte ist außer „Wer im Glas­kar­ton sitzt sollte nicht mit Stimm­ga­beln wer­fen“ nichts wei­ter ver­merkt. Die CD ent­puppt sich als ein Audio-Mixtape mit 11 Titeln.

Wei­tere Emp­fän­ger erhiel­ten eben­falls diese Sendung.

Ich tippe auf Klä­rung die­ser Umstände inner­halb der nächs­ten zehn Tage.

Nach­trag: Beim Zer­klei­nern des Kar­tons fiel mir eben der bis dato ver­misste Kar­ten­aus­schnitt in die Hände. In mei­nem Fall zeigt sie die Umge­bung des Euro­pa­cen­ters in Berlin.


Grö­ßere Kar­ten­an­sicht

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Polizeigewalt, Stutgart21 und ja ja, ich weiß schon

Posted: Oktober 1st, 2010 | Author: | Filed under: Auf dem Rummel, Seelsorge | Tags: , | 2 Comments »

Fol­gen­des Video, wel­ches auf twit­ter gerade die Runde macht, habe ich mir mitt­ler­weile bestimmt zehn­mal angesehen:

Ich ver­su­che es ein­mal aus einem neu­tra­len Stand­punkt zu schil­dern und wirk­lich nur das zu ver­ar­bei­ten, was in die­sem Video zu sehen ist.

Fehl­ver­hal­ten kann ich dort bei nur zwei Poli­zis­ten unmit­tel­bar erken­nen: und zwar bei dem Her­ren mit der fleisch­far­be­nen Bade­kappe gleich zu beginn. Ein­satz eines Schlag­stocks ist zwar zum Selbst­schutz legi­tim, aller­dings hatte er noch aus­rei­chend Kol­le­gen, die sich um ihn herum beweg­ten und die kamen auch ohne ihren Prü­gel aus. Aber wie man in die­ser Situa­tion zuge­ben muss, wurde die Gruppe der Poli­zis­ten zu die­sem Zeit­punkt von eini­gen Demons­tran­ten bedrängt.

Der zweite Stein des Anstoß ist ab Sekunde 00:50 zu sehen: Eine Gruppe sich zurück­zie­hen­der Poli­zis­ten wird eben­falls von nach­rü­cken­den Demons­tran­ten bedrängt. Wäh­rend einige sei­ner Kol­le­gen Pfef­fer­spray nur mäßig gezielt als War­nung in Rich­tung skan­die­ren­der Menge sprit­zen, rich­tete er eine volle Kon­zen­tra­tion Pfef­fer­spray auf einen eher Unbe­tei­lig­ten, der völ­lig allein und ohne erkenn­bare Waf­fen von der Gruppe der Beam­ten stand.

Okay, Frag­wür­dig erscheint der Ein­satz des Was­ser­wer­fers. Zumin­dest in dem Abschnitt, der im Video zu sehen ist. Von einer Gefah­ren­lage der Beam­ten ist dort eigent­lich nichts zu erkennen.

Kein Fehl­ver­hal­ten kann ich bei der im Video gezeig­ten Räu­mung des Mate­ri­al­wa­gens erkennen.

Offen bleibt, was die Ursa­che für den am Boden lie­gen­den Demons­tran­ten ist; zu sehen ab ca. Minute 3:00. im Video hör­bare Kom­men­tare umher­ste­hen­der Demons­tran­ten machen die Poli­zei dafür Ver­ant­wort­lich, was wohl auch nahe­liegt. Aller­dings ist das vor­her­ge­hende Gesche­hen im Video nicht zu sehen.

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Über das generelle Nachtreten

Posted: Juni 25th, 2010 | Author: | Filed under: Auf dem Rummel, Seelsorge | Tags: , | 5 Comments »

Eigent­lich ein altes Phä­no­men, jeden­falls nichts wirk­lich neues. Selbst in den Pos­til­len eine Stil­blüte, um leere Sei­ten und Spal­ten zu fül­len — seit Deka­den. Seit­dem auch Otto Nor­mal­bür­ger, sowie Hinz und Kunz und nicht zuletzt auch Lies­chen Mül­ler rela­tiv pro­blem­los in der Öffent­lich­keit publi­zie­ren dür­fen und kön­nen (Danke, Inter­net!), legte diese Unsitte auch bei Nicht-Berufs-Schreibern in der Ver­gan­gen­heit unlängst an Popu­la­ri­tät zu.

Warum? Nun, weil es ver­mut­lich so schön ein­fach ist, ein­fach ein­mal gepflegt nach­zu­tre­ten. Auf den Zug auf­zu­sprin­gen erfor­dert erheb­lich weni­ger Gehirn­schmalz als den Sel­bi­gen zu füh­ren. Dabei sinkt das Niveau auch gerne ein­mal ins Boden­lose. Und wie sehr sich einige „Nut­zer“ dabei selbst in die Nes­seln set­zen, mer­ken sie bis­wei­len sel­ten bis gar nicht. Face­book und Twit­ter sind als Ablass­ven­til unge­mein popu­lär, da sich auch in 140 bis 300 Zei­chen der eigene geis­tige Dünn­pfiff zu einem ohne­hin bereits aus­ge­frans­ten, breit­ge­tre­te­nen Thema kund­tuen lässt. Zudem lässt der begrenzte Platz im Gegen­satz zum Arti­kel bis­wei­len kei­nen Raum für Begrün­dun­gen; wie unge­mein prak­tisch. Aber auch wer mehr Platz zur Ver­fü­gung hat, feilt häu­fig nicht lang am über­flüs­si­gen Tral­lala — schließ­lich leben wir in einer Demo­kra­tie und da gehört Mei­nungs­frei­heit zu den Grund­rech­ten. Von Begrün­den steht da nichts.

Berufs– und Hobby-Zynikertum, also das pro­fes­sio­nelle bzw. in der Frei­zeit betrie­bene „alles durch den Dreck zie­hen“  was einem gerade vor die Flinte kommt oder ohne­hin im Moment ange­sagt ist, scheint unge­ahn­tes Poten­zial geweckt zu haben. Es gibt Schrei­ber­linge, die bei einer guten Ver­mark­tung ihrer geis­ti­gen Ergüsse ver­mut­lich davon Leben könn­ten. Und so frö­nen sie ihrem Hobby, teils schon seit Jah­ren und unter schwan­ken­dem Niveau. Häu­fig unter Aus­las­sung jedes Sach­grunds und Anstands, aber da war ja noch diese Sache mit der Mei­nungs­frei­heit und Demo­kra­tie. Bei jenen, die wirk­lich davon Leben, sieht es eigent­lich auch nicht bes­ser aus. In der Regel haben die sogar noch die bes­se­ren Druck­mit­tel und nen­nen sich die vierte Gewalt.

Die­je­ni­gen, die den über sie her­ein­bre­chen­den Schei­ße­sturm mehr oder manch­mal auch weni­ger ver­dient haben, kämp­fen nach erfolg­ter Anno­ta­tion der Zyni­ker durch den mobile vulgus in aller Regel mit ihren Rechts­bei­stän­den gegen Wind­müh­len: also erfolg­los und letzt­end­lich erge­ben sie sich ihrem Schicksal.

Max Goldt schrieb vom Jungmänner-Zynismus, einer Eigen­schaft, die man laut Goldt bis spä­tes­tens zum 30. Lebens­jahr abge­legt haben sollte, um nicht dau­er­haft davon, bis in sei­nen Tod hin­ein getrie­ben zu wer­den. Lei­der haben viele diese magi­sche Grenze noch nicht erreicht oder bereits über­schrit­ten und hadern chro­nisch mit ihrem Leiden.

Update: tris­tesse­de­luxe äußert sich zum aktu­el­len Gesche­hen zwi­schen faz.net und Ctrl-Verlust. Inhalt­lich passt es gerade so schön zu die­sem Thema.

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viehtschirrd bei flätter

Posted: Juni 1st, 2010 | Author: | Filed under: Auf dem Rummel | Tags: , | 1 Comment »

Vor gut einer Woche erhielt ohne eige­nes Zutun (sel­ten genug) eine Ein­la­dung zu Flattr. Das Prin­zip war mir am Anfang schlei­er­haft und ich maß dem Gan­zen Tohu­wa­bohu keine Bedeu­tung bei. Pro­por­tio­nal zu dem Anstieg der Flattr But­tons in der Blo­go­sphäre wuchs auch mein Ver­ständ­nis für den Hin­ter­grund des Ganzen.

Micro­pay­ment, so so; oder eigent­lich bes­ser: Micro Dona­tion. Man bemüht sein Konto um viel­leicht 2 bis 10 Dol­lar im Monat und kann dafür bei ande­ren Mit­glie­dern eine Spende für einen Arti­kel abset­zen. Der monat­li­che Maxi­mal­be­trag wird dabei auf die Klicks verteilt.

Prin­zi­pi­ell eine feine Sache und nicht so mit einem Zwang wie zum Bei­spiel bei Affi­lia­tes verbunden.

Sei es drum: Ich ver­teile drei Ein­la­dun­gen zu Flattr. Kom­men­tar genügt (im Zwei­fels­fall wird ausgelost).

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Die Doppelmoral der Vorratsdatenspeicherer

Posted: April 25th, 2010 | Author: | Filed under: Frisch aus Hollywood | Tags: , , , | 2 Comments »

Mar­tin Thiel­ecke auf mthie Spaces zu Frau Aigners klei­nem Pri­vat­krieg gegen google Street View:

Liebe Frau Aigner, bitte set­zen Sie sich mal vor einen Com­pu­ter, las­sen Ihr gespon­sor­tes M$-Word mal aus­ge­schal­tet (scheint ja das Ein­zige zu sein, was Sie bedie­nen kön­nen) und sur­fen Sie mal durch’s Inter­net. Pla­nen sie doch mal test­weise eine Reise nach Lon­don (sollte bei Ihren Diä­ten ja drin sein) mit Hotel und schauen Sie doch mal mit Street View nach, wo Sie in der Umge­bung einen net­ten Pub fin­den. Sie wer­den begeis­tert sein, wie toll das ist. Ich habe es pro­biert und nicht bereut, es getan zu haben. Und wenn Sie sich dann im Hotel noch bei Fours­quare ein­che­cken wol­len und im Gebäude kei­nen Emp­fang haben, wer­den Sie froh sein, dass Ihr Mobil­te­le­fon über die WLANs in der Umge­bung Ihre Posi­tion trotz­dem genau bestim­men kann.
Lei­der bin ich mir über Ihre Posi­tion noch nicht ganz im Kla­ren: Sie beti­teln sich als Ver­brau­cher­schüt­ze­rin, aber eigent­lich glaube ich, dass sie nur Ihr Ego beschüt­zen wol­len, in Ihrer Lauf­bahn wenigs­tens IRGENDWAS bewegt haben zu kön­nen, ähnlich wie die komi­sche Frau, die in Deutsch­land eine Zen­surin­fra­struk­tur ein­füh­ren wollte.

Nach­dem ich mich wie­der erholt hatte, fasste ich fol­gen­den Gedankengang:

Was bewegt einen Poli­ti­ker; Ver­zei­hung — eine Poli­ti­ke­rin, sich mit sol­chen Alt-Gassenhauern zu beschäf­ti­gen, anstatt viel­leicht sich auch ein­mal dar­über Gedan­ken zu machen und in die Zukunft zu schauen? Das Lob­by­is­ten­pack? Wahl­kampf­in­ter­es­sen? Der Poli­tik in Deutsch­land und mit Sicher­heit auch noch anderswo, man­gelt es an einer nicht zu unter­schät­zen­den Fer­tig­keit: Vor­aus­schau­en­des Handeln.

Klingt total banal, ist es aber nicht, wie uns das Ban­ken– und Versicherungs-Wesen auch schon hin­rei­chend bewie­sen haben. Das hier und jetzt ist wie die Zei­tung von heute das Alt­pa­pier von mor­gen. Google schraubt schon eine ganze Weile an Street View und seit Jah­ren ist klar, dass es nicht nur auf die USA beschränkt blei­ben wird. Aber genau jetzt herrscht Alarm­stufe rot; weil man damit ja in die Zei­tung und ins Fern­se­hen kommt.

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